- Elektrische Anlagen in Wohngebäuden
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können heute so errichtet, verändert und erweitert werden, dass Emissionen elektrischer und magnetischer Wechselfelder (Niederfrequenz) an definierten Orten weitgehend reduziert werden. Dazu stehen unterschiedliche technische Möglichkeiten wie beispielsweise geschirmte Elektroinstallationskomponenten und die gesamte Gebäudesystemtechnik zur Verfügung.Werden Immissionen aus Elektroanlagenteilen festgestellt, die nicht modifizierbar sind, können Reduzierungsmaßnahmen wie großflächige Abschirmungen sowie weitere aktive und passive Verfahren angewandt werden.
- Reduzierungsmaßnahmen werden sorgfältig geplant, projektiert und überwacht. - Elektrische Anlagen in Betrieben
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müssen eine hohe Verfügbarkeit haben. Totalausfälle sowie Teilausfälle haben immense Folgekosten. Veraltete Elektroanlagen können unter Umständen neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen sein. Fehlströme können Rohrsysteme sowie Gebäudekonstruktionen durch Korrosion beschädigen, die EDV stören sowie starke Magnetfelder verursachen. Oberwellen von elektronischen Geräten mit großer Anzahl können u.U. zum Totalausfall einer Elektroanlage führen. Elektroanlagen in Betrieben müssen unter diesen Gesichtspunkten heute modifiziert und ergänzt werden um Störungen und Schäden zu vermeiden.
-Dazu wird zunächst eine Strukturanalyse durchgeführt. Dabei werden auch typische elektrische Parameter messtechnisch erfasst. Die Ergebnisse und Informationen fließen dann in ein Sanierungskonzept ein. - Gesundheitsvorsorge
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Das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen ist zu einem der wichtigsten Lebensziele in unserer Gesellschaft geworden. Immens gestiegene Kosten im Gesundheitssystem rücken Überlegungen im Hinblick auf die Gesundheitsvorsorge mehr und mehr in den Vordergrund.
Einige Voraussetzungen haben sich zudem in nur wenigen
Jahrzehnten entscheidend verändert:
Zum einen verbringen heute viele Menschen bis zu 90 Prozent und mehr ihrer Lebenszeit in umbauten Räumen. Die Beschaffenheit dieses Umfeldes spielt somit für die Gesundheit und das Wohlbefinden eine herausragende Rolle.
Zum anderen hat die Elektrifizierung der Wohnungen durch wachsende Ansprüche an Elektroinstallationen und elektrotechnische Haushaltsgeräte ständig zugenommen.
Dies führte zu völlig veränderten Umweltbedingungen hinsichtlich elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder. Es bestehen heute konkrete
Überlegungen darüber, ob hier ein bislang noch unterschätztes Risikopotential
aufgebaut wurde.- Wie hoch die tatsächlichen Immissionen in Gebäuden insbesondere an Langzeitaufenthaltsorten sind, hängt von vielen Faktoren ab. Nur die Messung der einzelnen physikalischen Felder bringt Klarheit darüber. Entsprechende Analysen werden teilweise auch aus medizinischer Sicht empfohlen. Die Erstattung der Kosten der Wohnraumuntersuchung durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen werden durch die Krankenkassen im Einzelfall entschieden.
- Wertsteigerung von Gebäuden
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Wird eine wertmindernde Disposition gegenüber Mobilfunksendeanlagen, elektrischen Energieversorgungsleitungen sowie elektrifizierten Bahnanlagen festgestellt, können in der Regel mit geeigneten und physikalisch nachweisbaren Verfahren im und am Gebäude Reduzierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Insbesondere bei Mietobjekten können erfolgreiche Reduzierungsmaßnahmen zu einer besseren Akzeptanz führen.
- Reduzierungsmaßnahmen werden sorgfältig geplant, projektiert und überwacht. - Immobilienwert von Gebäuden
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Der Wert eines Gebäudes wird heute auch unter dem Gesichtspunkt ermittelt, welche Disposition es gegenüber Mobilfunksendeanlagen, elektrischen Energieversorgungsleitungen sowie elektrifizierten Bahnanlagen hat. Der Abstand zwischen Gebäuden und entsprechenden Emissionsquellen sagt allein nicht aus, welche Immissionen im Gebäude tatsächlich vorhanden sind.
- Feldmessungen mit geeigneten Messgeräten und Messverfahren liefern hingegen genaue Informationen für eine Beurteilung der Situation.
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